Hamburg liegt am Mittelmeer

Eigentlich wollten wir den Winter verkürzen, ans Meer reisen, irgenwohin, wo es warm wäre. Aber dann mochten wir nicht fliegen und es zog uns nach nach Rom. Schlussendlich landeten wir aber logischerweise in Hamburg, denn diese Stadt nennt sich "Tor zur Welt". So brachten wir alle unsere widerspenstigen Ferienträume unter einen Hut - und so kalt ist es hier nun auch wieder nicht. Bloss ein wenig Schmuddelwetter, wie das diesige Nebelwetter von den Hiesigen genannt wird. Hummel ist ein solcher, ein Stadtoriginal, welches als Wasserträger den Hamburger Universalgruss erfand: "Hummel Hummel" und "Moin Moin". Tatsächlich, an der Tanke gleich um die Ecke spricht man wirklich so wie im Ohnsorg Theater.

Zum kulturellen Eintauchen haben wir einen Aldi-Laden besucht. Ob das wirklich in diesem Stil bei uns Mode wird? Ein liebloses Durcheinender von aufgerissenen Packungen auf rohen Paletten, nicht gerade ein Einkaufserlebnis, aber immerhin billig.

 
 
 

Unwiderstehlich zog uns der Hafen an. Kanäle, Backsteingebäude, Brücken und Stege führen dorthin, wo die Schiffe aus der ganzen Welt anlegen. Für uns Binnenländer ein grossartiger Anblick. Mitten drin steht das unheimliche Mahnmal gegen Krieg, die Nikolaikirche. Als zerbombte Ruine erinnert sie an die Zeit, als hier Krieg Alltag war.

Aus der andächtigen Ruhe der Kirche tauchten wir ein in das quirlige Leben rund um den Hafen. Sonntagnachmittag, ganz Hamburg war auf der Piste und spazierte über die Hafenpromenade. Imbissbuden, Schiffe aller Grössen und Arten; langsam wurde uns der Kopf voll und wir fanden, es reiche für den ersten Tag. Mit U-Bahn und Bus rattertern wir zurück nach Hamburg Rothenburgsort, in Hamburgs Wildem Osten (www.hwo-digital.de).

 
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30.01.05 Hamburg
30.01.05
Hafen
31.01.05
Hummelmänner
31.01.05
Hafenrundfahrt
01.02.05
Reeperbahn

01.02.05 Elbetunnel
02.02.05
Miniatur
02.02.05 Mamma Mia
03.02.05
JBK Show
04.02.05
Tierpark