Kühler Norden |
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Nach den turbulenten Feierlichkeiten rund um Rosmaries Geburtstag widmeten wir uns am Sonntag dem Luxus gemütlichen, ruhigen, disziplinierten Packens, denn der Autoreisezug, der uns nach Hamburg bringen würde, fuhr erst Abends und bis dahin blieben uns noch Ewigkeiten. Doch das Reisefieber ist eine schlimme Krankheit. Uns so stand bei uns zu Hause bald einmal alles Kopf. Frau Bernasconi, mit roten Backen, stopfte was Kisten und Kasten hergaben in die praktischen Coop-Supercard-Bonus Koffer, ich legte meine Zahnbürste obendrauf - die Reise konnte beginnen. Natürlich war Stau und natürlich fanden wir den Verladebahnhof nicht und kurvten ewig in Lörrach herum bis wir endlich unser Vehikel auf dem Transportwagen hatten. |
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Nach dem Verkehrsgewirr von Hamburg bogen wir in die Landstrasse 75, später die 208 Richtung Norden ein um auf Nebenwegen, fern ab von der Autobahn Richtung Rostock zu tuckern. Wir wurden mit einer ruhigen, beschaulichen Fahrt durch endlose Allen, durch kleine Dörfer und durch das Naturreservat bei Ratzeburg belohnt. Und wir fanden sogar unser Hotel auf Anhieb! Das war nicht allzu schwierig, weil es in Warnemünde gleich beim Leuchtturm steht. Wir geniessen den Blick auf einen breiten Strand und die Ostsee, wir bestaunen die die grossen Kreuzfahrtschiffe und die Fähren nach Dänemark die in den nahen Hafen einlaufen. Für uns Berner, die nur die Gummiboote auf der Aare kennen, ein eindrückliches Schauspiel. |
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