Der letzte Tag ist immer ein wenig ein wehmütiger Tag. Das beste Mittel gegen Trübsal blasen für uns ist Aktivität. So brachten wir unser Vehikel einerseits zum Auftanken und andererseits um einen defekten Scheibenwischer zu reparieren in die aus der Spiegel-TV Reportage bekannte Esso-Tankstelle an der Reeperbahn
http://www.reeperbahn-garagen.de/esso-station.html
http://www.spiegel.de/sptv/special/0,1518,459612,00.html , Sprit für den Kietz). Freundliche, aufmerksame Bedienung und Zack, Zack, ein paar flotte Sprüche, bereits war das defekte Teil ersetzt, der Tank voll und wir unterwegs zum Volkspark.
Dort wollten wir endlich unseren Besuch des Dahliengartens nachholen. Tatsächlich,
14 000 Dahlien, 400 Sorten, warteten auf uns. Leider warteten aber auch die Regenwolken und kaum hatte Rosmarie die Kamera aufgebaut, goss es wie aus Kübeln. Also montierten wir unsere Zwergli-Pellerinen (diese sind übrigens schon bald 20 Jahre alt) und stiefelten durch die aufgeweichten Wege. Die Blumenpracht liess uns das Hudelwetter rasch vergessen. Glücklicherweise ist auch der Haarpracht von Peter ganz schnell wieder trocken geworden!
Es war eine Reise in eine Wunderwelt von Formen und Farben in der liebevoll gepflegten Gartenanlage mitten im Parkgelände. Endlich hatten sich auch die Wolken leer geregnet und ein paar zaghaften Sonnenstrahlen gaben den prächtigen Blumen einen neuen Akzent. http://www.dahliengarten-hamburg.de/. Auf dem Rückweg sahen wir von weitem Frau Mustapha, was Rosmarie sehr freute, doch das ist eine andere Geschichte. Und jedesmal, wenn ich an Frau Mustapha denke, bekomme ich einen Lachkrampf – aber auch das ist eine andere Geschichte! |
Beinahe kann man es schon Tradition nennen: ein letztes Mal steigen wir in das Boot der Linie 62 nach Finkenwerder, picknickten auf dem Oberdeck und kurvten dann durch den Hamburger Hafen. Danach bummelten wir zu den Landungsbrücken, verabschiedeten uns vom Hafen. Ein letztes Mal wurden wir verregnet und kehrten triefend nass aber zufrieden Hand ind Hand ins Hotel zurück.
Jetzt sitzen wir in einem Chaos von halbgepackten Koffern und planen die erste Etappe der Rückreise, morgen wollen wir in Würzburg Station machen. Und glücklicherweise sind wir mit dem Auto da, so können wir alles drin verstauen – nächstes Mal kommen wir dann mit dem Lastwagen, dann haben wir bestimmt ein bisschen besser Platz. Und selbstverständlich werden wir Hamburg wieder besuchen – wann auch immer dies sein wird. Wir haben Hamburg im Winter erlebt, im Herbst – und da hätten wir also noch zwei Jahreszeiten! |