Schulreisli-TagNach dem gestrigen harten Tag auf Venedigs Pflaster zogen wir heute die sanften Wellen des Meers vor. Zuerst tuckerten wir gemütlich nach Burano, der kleinen Schwester von Murano. Anders als das Glas dort lag hier der Schwerpunkt auf feinen Spitzen und luftigen Kleider Kreationen, deren Transparenz Peters Fantasie beflügelte. Danke für den Tipp, Brigitta. Auf der Rückreise von der kleinen Insel mit den bunten Häusern legten wir einen Zwischenhalt in Murano ein und Rosmarie klapperte nochmals alle, wirklich alle Boutiquen ab auf der Suche nach dem einzigartigen Tassli, das sie gestern irgendwo gesehen hatte. |
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| So blieb uns nur noch wenig Zeit beim nächsten Stopp, bei der Insel mit dem Cimitero. Es reichte noch gerade für einen Bummel durch die eindrückliche Parkanlage. Eine energische Stimme mahnt über Lautsprecher, die Insel zu verlassen, in wenigen Minuten würde geschlosen. Wir eilten zum Landungssteg, denn so schön es auch am Tage war, eine Nacht dort draussen hätten wir uns nicht gewünsct. | |
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Das rostige Vaporetto der Linie 42 brachte uns Richtung Lido und drehte dann bei, um sich von der Seeseite her der Stadt zu nähern. Die eindückliche Kulisse von San Marco schob sich in das klare Herbstlicht des Sonnenuntergangs. Auf San Marco dann hiess es noch mal umsteigen, denn noch lag eine lang Schiffahrt durch den Canale Grande vor uns, zurück zum Ausgangspunkt. Es war die Hölle. Ganz Venedig schien sich in unser kleines Boot zu drängen: Koffer, Kindewagen Touristen und edle VenzianerInnen stauten sich in der engen Kabine. Glücklicherweise konnten wir uns bald zwei Sitzplätze in einem ruhigen Winkel sichern und die einstündige Schifffahrt einigermasen geschützt erleben. Vor dem Hotelfenster belohnte uns zum Abschluss des Tages ein italienischer Vollmond. Es war ein schöner, wirklich schöner Tag und so genossen wir ein feines Abendessen im Novotel. Es ist für uns sehr eindrücklich in den zwei Welten leben zu dürfen. Einerseits sind die Eindrücke des Tages so vielfältig, so dass wir am Abend gerne in das strukturierte Hotelleben zurückkehren, um die vielen Bilder des Tages verarbeiten zu können. |
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