Salzburg – wir waren da

Nachdem wir uns von der Familie Lumpi und ihren Mitarbeitenden, die für unser Wohlbefinden gesorgt hatten, verabschiedeten, marschierten wir noch schnell zu Massi ins Internetcafé, um auch ihm noch „pfüeti“ zu sagen. Mit einem weinenden und lachenden Auge sind wir am Freitag von Zell am See los gefahren. Nach dem eher schwierigen Beginn unserer Ferien, haben wir uns gut erholt und es hat uns gefallen in der kleinen Bergstadt Zell am See.

Fussball WM 2006 Getreidegasse
Wir machten uns auf nach Salzburg. Leider hat es sich herum gesprochen, dass wir unterwegs waren und so quälten wir uns neben unzähligen andern Automobilisten durch die engen Strassen der Umfahrung, bis wir endlich einen Parkplatz in der nähe des Hotels fanden. Uns zu ehren wurde auch das Linzergassfest abgehalten, welches das eine Salzachufer in eine riesige Festhütte verwandelte ... Noch nicht genug: Am selben Tag fand zudem die bunte Parade – die Salzburger-Loveparade – statt – und das alles im Mozartjahr. Frau Bernasconi, hatte sich wohl gut erholt in den Ferien …
Ukrainerinnen Lovemobile
Wir suchten dennoch ein wenig Ruhe zwischen Japanern und den wenigen Einheimischen, welche vor dem Rummel bei der grossen WM Tribüne mitten in der Altstadt fliehen wollten. Denn manchmal entstand bei uns der Eindruck, Salzburg bestehe ausschliesslich aus der Getreidegasse, mit Mozarts-Geburtshaus, durch die man auf und ab schlendert wie der Hamster im Rädchen. Dennoch fanden wir in den engen Gässchen in der romantischen Altstadt und in verwunschenen Innenhöfen eine Entschädigung für das allzu touristische Salzburg.
Als eines der Highlights war ein ökumenischer Gottesdienst im Dom an welchem zahlreiche Chöre teilnahmen. Besonders beeindruckten uns die kristallklaren Stimmen der Ukrainerinnen. Jedenfalls hat uns diese Veranstaltung deutlich mehr angesprochen, als der Fussballmatch Schweiz – Ukraine. Die Ukrainerinnen haben uns in der Seele berührt!

Dem beinahe allgegenwärtigen Mozart entflohen wir dankbar in ein Openair-Rockkonzert auf dem Platzerl.
Selbstverständlich haben wir jeden freien Raum im Wagen mit Mozartkugeln gefüllt und sind wie eine rollende Pralinenschachtel via München und St.Gallen nach Bern gerollt. Und nun sind wir glücklich wieder gesund und munter in Bern zu sein ... und wie die nächsten Ferien aussehen werden ... das wissen die Göttinnen, Götter und Schutzengel ...


Zell am See 2006
20.06.06 erste Tage
21.06.06 Sonnenwende
22.06.06 auf der Alm
23.06.06 um den See
24.06.06 Fussball
26.06.06 Grossglockner
27.06.06 Internetcafé
28.06.06 Zell am See
Abschluss Salzburg