Schnell

Von Linthal - via Zürich - nach Bern . Von der Zwänzgerli - Telefonkabine beim Bahnhof via Phonoboy zum Smartphone in der Hosentasche; vom Musikhaus via Verlag in den Bücherladen. Vom 1.9.1954 auf Umwegen bis heute, mit dem Zug, dem Auto, zu Fuss und eher selten auf dem Velo.

 

Was dabei so am Wegrand liegt - das lesen Sie in diesem Blog.

Mehr Lesestoff

Damit es Ihnen nicht langweilig wird, hier noch etwas Lesestoff:

Herzlich, Rosmarie Bernasconi


Blick aufs Handy

Am Samstag 20. Januar 2018 traf ich mich mit ehemaligen Astro-Schülerinnen in Zürich. Sie sind zwischenzeitlich zu Freundinnen geworden. Ich kenne die Frauen seit mehr als 20 Jahren und ich finde es schön, dass wir immer noch in Kontakt sind.

Jedenfalls hat Silvana die Steinbockfrau, die Initiative ergriffen und uns Ladys nach vielen Jahren wieder allesamt an einen Tisch gebracht. Danke Silvana. Am Tisch sassen, zwei Jungfrauen, ein Skorpion, eine Steinbockfrau und eine Krebsfrau. Wir freuten uns riesig uns zu treffen. Im Gruppenchat hatten wir das Menü ausgemacht – die eine mag kein Fleisch, die andere kein Fisch. Wir einigten uns auf thailändisch. Jungfrau, Steinbock und Skorpion schnipselten das Gemüse und die andere Jungfrau und die Krebsfrau durften einfach an den Tisch sitzen.

Wir hatten uns viel zu erzählen. Die Kinder schon erwachsen  oder teilweise noch in der Ausbildung. Die Steinbockfrau ist bereits Grossmutter, schwärmt von ihren Enkelkindern. Es war als hätten wir uns erst gestern getroffen.

Nein, etwas war anders. Als wir uns damals zum wöchentlichen Kurs trafen, gab es noch kein Handy und kein «Geblinke» am Tisch.

«Komm, wir machen ein Selfie», schlug ich vor. Alle waren begeistert.

«Ou, ich habe die Selfiestange vergessen, aber das schaffen wir schon», lachte die andere Jungfrau.  Natürlich wurde das Selfie auch auf FB gepostet. Nach der leckeren Thaisuppe und warten auf das feine Thaigericht, sah ich uns alle am Tisch sitzen und wie wild auf den Handys tippen.

 

«Hast du gesehen, der hat auch gelikt», rief die Steinbockfrau.

«Ach, der ist aus meinem Büro», meinte der Skorpion.

«Oh, meine Tochter hat unser Bild auch gesehen», schmunzelte die Krebsfrau.

Und so sassen wir fünf Frauen am Tisch und tauschten Bilder aus und likten uns gegenseitig. Kurz vorher erzählte ich, dass ich in Bratislava in einem Kaffee sass und einer Gruppe von Jugendlichen, die am Nebentisch Platz genommen hatten wie wild auf ihren Handy herum tippten.

«Mhm, die heutige Jugend ist ja auch nur noch am Handy», meinte die andere Jungfrau trocken.

 

Wir lachten schallend.

 

Die Zeiten ändern sich

Die Post, auf die wir einmal stolz waren, verkümmert immer mehr.  Transportfirmen übernehmen Leistungen der Post. Die Lieferungen werden immer schneller, immer besser, weil der Kunde das offenbar will.  Die Post kann da nicht mehr mithalten - stimmt - und der soziale Aspekt der Post verschwindet immer mehr. Früher - tja früher war die Post das Zentrum eines Dorfes.  Man tauschte sich aus, nahm sich Zeit für Gespräche. Nein, nein, ich bin noch nicht von gestern - früher war nicht alles besser, das stimmt.

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Ein Sonntag im März

Ein Tag im Leben von Rosmarie und Peter. Eigentlich war unser Ziel unseren Ferienort für den Juni zu rekognoszieren. Wir wussten nicht so recht ob wir heute mit dem Zug oder mit dem Auto fahren sollen. Nach einigem hin und her beschlossen wir mit dem Auto zu reisen. Na also, Volltanken und nichts wie los. Via Kandersteg, Lötschberg fuhren wir nach Fiesch.  Beim Dorfausgang Fiesch war ich plötzlich nicht mehr sicher ob wir auf dem richtigen Weg waren.

Nochmals im Feriendorf

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Ein spannender Artikel in der NZZ

 

Ein spannender Artikel - tatsächlich ist nicht jeder Autor ein John Irving oder eine Nele Neuhaus - und doch ist es für viele Menschen wichtig zu schreiben. Es ist auch  für viele Verlage nicht ganz einfach den Anspüchen der Autoren zu genügen. Viele wollen einen Bestseller schreiben.  Oft sind die Vorstellungen eines Autoren und der Leserschaft nicht die gleichen. Viele schaffen es für ein kleines Publikum zu schreiben. Irgendwie finde ich halt, dass es tatsächlich nach wie vor ein  Zusammenspiel der unterschiedlichen Medien braucht - aber auch das Zusammenspiel zwischen Autor und Verlag - das Zusammenspiel zwischen Schreibendem und Lektor - das Zusammenspiel zwischen Autoren und Leserschaft.

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Wunderwetter - Wanderwetter

Der erste Sonntag seit langem, der wettermässig lockte und der uns fitter antraf als auch schon. Nach einer schier nicht abreissender Kette von Pech, Einschränkungen und sonstigem Ungemach war es heute endlich wieder einmal soweit: Wir montierten die robusten Schuhe, liessen Regenjacke und warme Pullover im Schrank zurück und marschierten in den Sommersonntag hinaus.

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Neulich im Stern gelesen

Münchner Buchhändler schreibt wütenden Brief an Amazon

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Mein Frühling bei Einfach Lesen

Jubiläum Verlag und Buchladen

Ich freue mich, mein kunterbuntes, neues Programm aus dem Verlag und Buchladen Einfach
Lesen in der Berner Matte zu präsentieren:
«10 Jahre Buchladen und 20 Jahre Verlag Einfach Lesen» sind zwei gute Gründe zum Feiern!
Deshalb finden im 2016 eine Reihe von Anlässen statt, zu denen ich dich gerne einlade. Ich
hoffe, dass du den einen oder anderen Event für dich herauspicken wirst. Aktuelle und
ausführliche Informationen sind laufend auf www.einfachlesen.ch zu finden.

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Ein paar Regentage in Hamburg - April 2016

Im April verbrachten wir, Peter und ich, ein paar Tage in Hamburg. Neben viel Wind und Regen genossen wir den Hafen, Musical und Theater. Den ganzen Artikel lesen

Amerikareise 2015 - Kalifornien im September!

Herbst 2015 - nach Peters Transplantation - waren wir wieder soweit für einen grösseren Sprung reisebereit. Doch, haben wir uns verändert? Hat sich Amerika verändert? Auf der Suche nach 2011:  Lesen Sie den ganzen Artikel

Zu Besuch in Wien - Januar 2015

Mitte Januar 2015 verbrachten wir ein paar Tage in Wien - woher unsere seltsame Vorliebe für Ferien in der Kälte stammt, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Den ganzen Artikel lesen

Kurzbesuch in Wien - August 2014

August in Wien - einmal muss doch Sommer sein? Weit gefehlt, der Regen bleibt unser ewiger Reisebegleiter. Den ganzen Artikel lesen

Ostfriesland im Juni 2014

Sommerurlaub in Ostfriesland - oder Ferien um Durchzug... Unterwegs zu Fuss, auf dem Boot und mit dem Fahrrad - begleiten Sie mich: Den ganzen Artikel lesen.

Hamburg - Wind und Regen im Januar 2014

Die erste Reise - zu Trainingszwecken sozusagen - nach Peters Transplantation führte ins geliebte Hamburg. Den ganzen Artikel lesen.

Amerikareise 2011 - NY und Südstaaten

Im 2011, kurz vor Beginn der Dialysezeit von Peter erhielten wir grünes Licht für eine Reise in die USA. Ihm war es wichtig, an seinen Geburtsort in Hartford, Connecticut zurückzukehren. Mich reizten New York und dann der Süden.  Den ganzen Artikel lesen

Kanadareise 2010

Nach der Hochzeitsreise im 1991 nach Kanada dauerte es fast 20 Jahre, bis wir in  Halifax wieder Kanadischen Boden betraten. Den ganzen Artikel lesen.