Ein Sonntag im März

Ein Tag im Leben von Rosmarie und Peter. Eigentlich war unser Ziel unseren Ferienort für den Juni zu rekognoszieren. Wir wussten nicht so recht ob wir heute mit dem Zug oder mit dem Auto fahren sollen. Nach einigem hin und her beschlossen wir mit dem Auto zu reisen. Na also, Volltanken und nichts wie los. Via Kandersteg, Lötschberg fuhren wir nach Fiesch.  Beim Dorfausgang Fiesch war ich plötzlich nicht mehr sicher ob wir auf dem richtigen Weg waren.

Nochmals im Feriendorf

Wir machten einen kurzen Halt auf einem kleinen Parkplatz. Sahen uns die Strecke auf dem Navi an und dann wollten wie geplant weiterfahren. Shit - das Auto macht keinen Wank mehr - und nochmals keinen Wank - ärgerlich, fand ich. Ich konnte den Autoschlüssel drehen so oft ich wollte - nichts - und nochmals nichts.  Und dies irgendwo im Vallis ab einem  an einem Sonntagnachmittag.   Axa Winterthur, meiner Versicherung angerufen. "Es wird nicht allzu lange dauern", meinte die nette Dame am Telefon. Der Entpanner kam ziemlich schnell. Ein kurzer Blick unter die Motorhaube. "Eine  elfjährige Batterie gibt auch mal den Geist auf", meinte er lakonisch. Er wunderte sich schon, dass die Batterie solange gehalten hatte.  " Bei Opel ist es normal, dass die Batterie solange hält", fügte der Entpanner noch an. "Komme ich mit dieser Batterie noch nach Hause?", frage ich. "Nein", sagte er bestimmt. Ok. Es blieb uns also nichts anderes übrig, die Batterie ersetzten zu lassen. Mein Corsa läuft wieder wie geschmiert. Wir fuhren die schmale Strasse zu unserem eiegntlich Sonntagsziel hoch.  Das Hotel ist wunderschön über dem Tal gelegen. Für Menschen, die die Einsamkeit suchen absolut super. Für uns war es zu abgelegen und wohl auch  zu ruhig und zu weit weg vom Geschütz.

Wir tuckerten den Weg Richtung Fiesch zurück. Und wenn wir denn schon mal in Fiesch waren,  musste ich unbedingt noch das Feriendorf in Fiesch besuchen. Vor rund 20 Jahren gab ich Astrologiekurse im Ferienlager - Nostalgie pur  -  die Gebäude sind immer noch gleich wie früher. Erinnerungen kamen hoch, an die Astrologiekurse, an den Bärengraben, an den Aufpasserdienst und vieles mehr ...
Ja es war eine kuule Zeit in Fiesch -  damals.   Heute ist eine andere Zeit auch für die Kids, die ins Ferienlager dürfen. Mit der neuen Batterie im Auto und einem Kaffee im Bauch fuhren wir gemütlich durchs Vallis via Montreux, Vevey, Bulle wieder zurück nach Bern.

Glücklich, dass der Tag so gut abgelaufen ist - ich bin dankbar dafür.