04. April 2020

Das Wort zum Tag: Andere horten WC Papier und ich Mehl 😉 Doris meine Nichte kam heute nach Bern, wir tauschten Material aus. Sie nahm BĂŒcher und Material mit, die sie nĂ€chste Woche verpacken wird. Im Gegenzug brachte sie mir EinkĂ€ufe mit. Sie drĂŒckte mir eine schwere Tasche in die Hand. Und sie war wirklich schwer. «Was bringst du den mit?», frage ich sie erstaunt. «Ach weisst du Sonja (mein Gotte Kind – sie ist 42) ging in die Landi einkaufen. Ich sagte ihr, dass sie fĂŒr dich Mehl einkaufen soll.» Ich staunte nicht schlecht als ich in die Tasche guckte. 10 kg Dinkelmehl – meine Nerven 
 Ich lachte schallend.
Ich erinnere mich daran, als meine Mutter von meinem Grossvater eine kleine Erbschaft machte, dass sie mit dem Leiterwagen in den Dorfladen schritt und den Leiterwagen mit allem möglichen fĂŒllte, Dosen, (nein keine Ravioli) fĂŒr meinen Vater tonnenweise Teigwaren und vieles andere mehr. NatĂŒrlich waren auch einige Kilos Mehl dabei, damit sie jedes Wochenende eine ZĂŒpfe backen konnte. Der Leiterwagen war so schwer, dass meine Mutter diesen gar nicht alleine nach Hause in den Seggen ziehen konnte. Die VerkĂ€uferin schloss den Laden und brachte den Leiterwagen zu uns nach Hause. Wir horteten Mehl 😉
Irgendwie ist das Gen an uns vererbt worden. Mein Bruder machte eine BĂ€ckerlehre und auch fĂŒr ihn ist Mehl ein wichtiger Bestandteil in seinem Leben. Gestern sandte er mir Bilder mit megaleckeren Broten. Als ich ihm sagte, dass ich in letzter Zeit auch Brot gebacken habe, gab er mir grosszĂŒgig Tipps wie ein so schönes Brot gelingen könnte. «Weisst du ich bin ja schlussendlich Fachmann», betonte er noch. Ich bin schon froh haben wir einen BĂ€cker und eine Köchin (Sonja) in unserer Familie. Am Schluss sagte mein Bruder noch «Wenn du dann nĂ€chstes Mal ein Brot gebacken hast, schickst du mir ein WhatsApp.» Jetzt haben Peter und ich ausgerechnet wie lange wir Brot backen können – oder braucht jemand noch Mehl?
Und bleibt zu Hause und bliibet xsund 😉

03. April 2020

Das Wort zum Tag: FĂŒr einmal ist mein Wort zum Tag astrologisch gefĂ€rbt. Von ĂŒberall her hört man «Bleibt zu Hause» - und das ist ja nicht erst seit gestern. Ich denke allerdings, dass es gerade an diesem Wochenende sicher ein Vorteil sein wird. Auch wenn schönes Wetter «droht» ist es wichtig, nicht zu ĂŒberborden 
 Es braucht von allen SolidaritĂ€t und Akzeptanz, denn je mehr wir auf einander RĂŒcksicht nehmen, desto besser können wir mit der jetzigen Situation leben. Es braucht ein Umdenken und viele Verhaltensmuster werden verĂ€ndert. Am Sonntag 5. April finden eine spezielle Konstellation statt – der Planet der UmwĂ€lzung (Pluto) und der Planet des Wachstums(Jupiter) treffen erstmals aufeinander. Und wenn die beiden im Dialog stehen geht’s wohl darum, dass beide ihr Recht einfordern.
Jupiter steht fĂŒr Region, Philosophie und auch fĂŒr die Wahrheit. Aber was ist Wahrheit? Ist es meine eigene Wahrheit oder ist es die Wahrheit, die Meinung anderer? Ich denke, dass es im Moment tatsĂ€chlich darum geht seine eigenen Glaubensmuster zu ĂŒberprĂŒfen, allenfalls diese auch zu verĂ€ndern. Pluto fordert loslassen, UmwĂ€lzung. Und wenn die beiden zusammen sind dann könnt ihr euch vorstellen, wie das etwa zu und her gehen könnte.
Die absolute Wahrheit gibt es nicht, auch wenn die beiden dies fordern. Es geht nicht nur um schwarz/weiss denken, sondern auch darum seine eigenen Farben zu erkennen. Auch wenn es zurzeit eine eher schwierige Phase unseres Lebens ist, geben uns die beiden Planeten die Möglichkeit unsere Weltanschauung zu ĂŒberprĂŒfen und zu verĂ€ndern.
Es geht nicht darum wer recht hat – und es geht auch nicht darum seine eigene Meinung auf biegen und brechen durchzubringen. Ich denke, dass uns diese Konstellation auch aufzeigen wird, wie wir unsere Glaubensmuster verĂ€ndern können.
In diesem Sinne wĂŒnsche ich euch allen ein schönes und geruhsames Wochenende

02. April 2020

Das Wort zum Tag: Schon bald ist Ostern und da haben viele Menschen frei. Und bleiben zu Hause - oder so -  Gestern Abend habe ich mit einer Freundin telefoniert und sie hatte eine gute Idee, die ich gerne aufgreifen möchte. Sie erzĂ€hlte mir, dass sie jedes Jahr ein grosses Familienfest feiern wĂŒrden - und ich kann bestĂ€tigen - diese Familie ist gross und in diesem Jahr ist dies nicht möglich. Sie fand, dass deshalb auch Geld zur VerfĂŒgung sei, das man Spenden könnte - es gibt Leute, denen es wirklich nicht gut geht und diese sind froh, wenn sie UnterstĂŒtzung bekommen. Es gibt aber auch GeschĂ€ft, die sind froh, dass sie auch danach weiter bestehen können. Es gibt ein Portal, das ich wirklich gut finde - hier kann man Gutscheine erwerben oder spenden. Ich denke, dass sicher der eine oder die andere froh ist darum. Ein Restaurantgutschein, ein Coiffuregutschein, ein BĂŒchergutschein oder spenden fĂŒr ein Kulturlokal und vieles mehr ... Ich denke, dass viele UnterstĂŒtzung brauchen können - Wir alle können helfen und wir alle können unsere UnterstĂŒtzung anbieten ... - stöbert euch durch ...

https://www.baernhiuft.ch/https://www.go-on-locals.ch/

 


01. April 2020

Das Wort zum Tag: Wieder ein strahlender Tag und wieder gab es etwas frische Luft. Ich geniesse die kurzen Momente, die ich draussen verbringen kann. Gestern – oder war es vorgestern – nein es war gestern. Alain, mein junger Freund seit 31 Jahren (so alt ist er) ging fĂŒr uns einkaufen. Er brachte mir die beiden Taschen gefĂŒllt mit EinkĂ€ufen. Wir haben noch via Distanzfenster miteinander «plĂ€uderlet» Ich mag Alain sehr. Ich erinnere mich an meine Kindheit, als ich fĂŒr zwei Nachbarinnen einkaufen durfte, weil sie alt und gebrechlich waren. Frau Böniger gab uns jeweils die Einkaufsliste und wir gingen in den Dorfladen zum Einkaufen. Jedes Mal, wenn wir einkaufen gingen gab Frau Böniger uns 20 Rappen. Dann war da noch Frau Zweifel und bei ihr bekamen wir jeweils 50 Rappen pro Einkauf. Meine Geschwister und ich stritten uns wer jetzt fĂŒr wen einkaufen durfte. Tja – so Ă€ndern sich die Zeiten. Als ich Alain fragte was er den fĂŒrs Einkaufen wolle lachte er mich einfach an und meinte «Romy ich mache das gerne fĂŒr dich und sage mir einfach wann du wieder etwas brauchst.» Ich denke heute wĂŒrden wohl die 20 oder 50 Rappen nicht mehr reichen! Herzlichen Dank Alain.