Potsdam Nikolaikirche und Filmmuseum

So die Koffer sind schon fast gepackt für unsere Weiterreise nach Dresden. Die Woche ist fertig bevor sie richtig begonnen hat. Heute haben wir einen Ruhetag eingebaut, wenigstens fast.

 

Ich finde es immer wieder spannend, wie sich das Appartement leert und aller wieder in den Koffern seinen Platz findet. Noch nicht ganz – glücklicherweise hatten wir eine Waschmaschine und so konnten wir schon mal die Wäsche der ersten Woche waschen. Aber was erzähle ich euch da, eigentlich wollte ich ganz was anderes schreiben … und ein bisschen Haushalt muss eben auch sein, finde ich.

 

Ein traumhaft letzter Tag erwartete uns, so dass wir es uns nicht nehmen liessen mit der Linie 93 zum HB Potsdam zu fahren. Wir besuchten die Nikolaikirche und den Alten Markt.

 

Die evangelische Kirche St. Nikolai, Eigenschreibweise St. Nikolaikirche oder einfach Nikolaikirche, ist ein unter Denkmalschutz stehender Sakralbau am Alten Markt in Potsdam. Der nach dem Heiligen Nikolaus benannte Zentralbau im klassizistischen Stil entstand nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1830 bis 1837. Die weit über die Dächer der Stadt emporragende Tambourkuppel des 77 Meter hohen Gebäudes wurde in der Zeit von 1843 bis 1850 errichtet. Die Bauleitung übernahmen Ludwig Persius und ab 1845 Friedrich August Stüler.  (Wikipedia)

 

Es ist eine schlichte und schöne Kirche, auch hier wäre die Möglichkeit gewesen den Turm zu besteigen, doch auch hier entschieden wir uns zu einem Kaffeebesuch. Die Kirche wurde nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. 1981 wurde sie geweiht und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein die Kirche und die Gebäude am Alten Markt bewundern.

 

Filmmuseum Potsdam

Ganz in der Nähe besuchten wir das Filmmuseum von Potsdam. Sehr eindrücklich und vielfältig und auch hier spürte man die Vergangenheit. Liebevoll wurden die unterschiedlichen Kameras, Requisiten, Pokale aufgebaut, so dass mehr als 100 Jahre Filmgeschichte sichtbar waren. Die Helden und Heldinnen der Vergangenheit waren fein säuberlich in einer Galerie zu besichtigen. Viele dieser Künstler und Künstlerinnen kennen wir noch, wenn auch viele schon gestorben sind. Heinz Rühmann, Marlene Dietrich und wie sie alle heissen. Die Stars in der Kriegszeit und in der Nachkriegszeit. Regisseure wie Lang, Tarantino und viele mehr sind ebenso vertreten, wie alles was mit Film zu hat. Eindrücklich, muss ich schon sagen und ich war tief beeindruckt. Nachdenklich verliessen wir das Museum.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Zeit teilweise stehen geblieben ist. Oder vielleicht ist es einfach mein Gefühl. Jedenfalls freuen wir uns nun nach Dresden weiter zu reisen.