Helgoland

Tatsächlich haben wir es endlich geschafft, einen Tagesausflug auf die Hochseeinsel Helgoland zu unternehmen. Schon bei einem unserer ersten Besuche ist uns der elegante Katamaran bei den Landungsbrücken aufgefallen - leider hat es nie geklappt. Mal war es zu schlechtes Wetter, mal waren wir sonst wie beschäftigt und manchmal war auch das Wetter zu stürmisch.

 

Doch jetzt hatte uns Rosmarie Plätze gebucht und wir reisten bequem die Elbe hinunter und entspannten uns bei der gut sechsstündigen Schifffahrt. In Wedel und Cuxhaven stiegen noch viele Passagiere zu, die mit Koffern beladen nach Helgoland in die Ferien reisten. Sehr professionell wurden Koffer und Passagiere "eingeladen" - überhaupt fanden wir, dass die Besatzung auf dem Katamaran sehr freundlich waren.

In Helgoland stürmten die rund 500 Menschen auf die Insel. Ein Gewusel und ein Genusche bis sich die Leute auf der Insel verteilten. Mir fielen die wirklich bunten kleinen Häuser auf, die man in jedem Prospekt und auf vielen Bildern sieht. Eine spannende Insel und doch so weit weg. Im Sommer natürlich sehr touristisch.

 

Ein kurzer Landgang vermittelte ein paar Eindrücke der Insel - es ist echly wie Samnaun: Schnapsläden, zollfreie Parfums und Zigaretten.  Eigentlich schade für diese Insel, denn ich sie hat viel mehr zu bieten als zollfrei einzukaufen.

Wer dem Einkaufsrummel ausweicht steht bald einmal mitten in einer kargen Insellandschaft - die hat uns deutlich besser gefallen, als die Shoppingmeile. Bis zur langen Anna hat es uns aus Zeitgründen leider nicht gereicht. Wir haben allerdings viel frische Luft eingeatmet und bei diesem kurzen Spaziergang war die Kraft dieser Insel spürbar.

Und um 16.30 hiess es bereits wieder die Rückreise anzutreten und wir brausten mit dem Katamaran in einem "Affenzahn" (65 kmh) wieder Richtung Hamburg zurück.  Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass die Helgoländer jeweils ganz froh sind, wenn sie am Abend die Insel wieder für sich haben. Uns hat es gefallen und die Reise war einmalig, als wir dann auf der Rückreise noch der Aida Perla begegnet sind, liess diese uns von einer weiteren Schifffahrt träumen!

 

Und übrigens - ich mutiere hier in Hamburg zur Frühaufsteherin - ob es wohl am Wetter liegen mag ;-)