Mattmark - Mittwoch, 17. September 2008

Gedenkstätte Mattmark

Mattmark 1965 - ich mag mich gut erinnern, als ich damals vom Unglück im Mattmark gehört hatte. Ich war 11 Jahre alt - Ich wusste gar nicht wo Mattmark liegt und für mich ist der Gedanke an diesen Ort mit dem Unglück von damals verbunden. Bei meinem ersten Frauenarzt arbeite eine Arztgehilfin, die ihren Mann bei dieser Katastrophe verloren hatte - damals - vor rund 40 Jahren ... und heute stand ich an dieser Stelle - an der Gedenkstelle. Schon beeindruckend ... Der Gletscher ist weit zurück gegangen ... man sieht ihn fast nicht mehr.

Gedemkstätte Mattmark

Heute war aber ein herrlicher Tag - wir nahmen uns vor um den Stausee von Mattmark zu wandern. Als wir mit dem Postauto nach oben fuhren, rechnete ich nicht mit der Höhe von 2224 m - die Luft war ganz schön dünn und als ich das Schild sah - Seerundweg 2.30 h - da dachte ich, dass kann man doch sicher schneller machen. Das dachte ich bloss - manchmal musste ich ganz schön "keuchen" - und so waren es alle Mal gute 2.30 h.

 

Als wir es geschafft hatten, nahmen wir im Bergrestaurant gemütlich Platz und genossen Apfelstrudel mit Vanillesauce, resp. Apfelkuchen - bei herrlichem Sonnenschein. Mit dem Postauto tuckerten wir wieder nach Saas Almagell zurück und freuten uns auf unseren Adlerhorst. Und da heute unser 17. Hochzeitstag ist, genossen wir ein wirklich gutes Nachtessen - auf das Dessert verzichteten wir, denn das hatten wir schon am Mittag ...

Stausee Mattmark
Rosmarie Bernasconi

Artikel von Peter Maibach, 18.9.2008, "Mattmark - Staudamm und Erinnerungen" in der Newsbattery